„Mutti, Charlie hat gesagt …

… sein Vater hat gesagt, wir Alle sind jetzt Charlie.“

Mutti: „Hebdo! Ich bin nicht Charlie! Und der Imam … äh … Isis … gehört sowieso zu Deutschland … äh … nach Dresden!“

Auch „anscheulich“ kann zu den epochemachenden Ereignissen rund um die religiöse und gesellschaftliche Neugestaltung des Abendlandes nicht länger schweigen und präsentiert hiermit die Mitschrift der „Du auch, Gauch?“– Talkshow zum Thema:

„Westöstlicher Iwan … äh … Diwan“ (Pardon Goethe, „Iwan“ kriegen wir später).

 

Teilnehmer:

Joachim Günter Gauch – Moderator

Klaus Kevin Döllmer – Netto-Steuerzahler

Jasmin Mörtel – HEDIEDA-Sprecherin

Can Abisdemir – grüner Drogeriebeauftragter

Alf Näger – roter Innenminister

Abu Ben Hardsfir – integrierter Liebprediger (Friede sei mit ihm)

Fashim Yahin – ZK-Generalsekretärin

 

Gauch:
Erschossene Journalisten, rechtsradikale Abendländer, renitente Großfamilien, Lügenpresse – welches Gespenst geht um in Europa? Herr Döllmer, Sie als sozusagen Normalverbraucher, beziehungsweise Durchschnittsglotzer, wie kommt das alles bei Ihnen an?

Döllmer:
Äh, also meinen Sie jetzt Dschungelcamp?

Gauch:
Im Prinzip schon. Aber ich hätte jetzt von Ihnen gerne genau gewusst, was Sie z.B. von HEDIEDA halten, im Zusammenhang mit den Vorgängen um Charlie Hebdo.

Döllmer:
Hä?

Abisdemir:
Ich bin für Legalisieren. Dann ist es nicht mehr illegal, und die Polizei kann sich wichtigeren Aufgaben widmen, wie z.B. dem Auflösen verbotener HEDIDA Montagsevolutionen.

Näger:
Genau! HEDIDA wird verboten und kriegt was auf die Pfoten.

Gauch:
Frau Mörtel, fühlen Sie sich angesprochen?

Mörtel:
Wir wollen doch nur die Schaffung eines Zuwanderungs-Gesetzes, welche die unbestritten notwendige, qualitative Zuwanderung regelt und die momentan gängige, unkontrollierte quantitative Zuwanderung stoppt. Dafür schlagen wir ein Vorbild wie Kanada oder die Schweiz vor. Ist das denn verboten?

Yahin:
Was nicht ist, kann noch werden. Meine Partei wird demnächst eine entsprechende Gesetzesvorlage einbringen zum Verbot von…

Döllmer:
(Unterbricht) Dass die Schweiz verboten werden soll, habe ich schon gehört, aber Kanada?

Mörtel:
Ausserdem wollen wir die Aufnahme eines Rechtes auf, aber auch der Pflicht zur Integration ins Grundgesetz. Ebendiese Pflicht zur Integration beseitigt, wenn sie denn wirklich kommt und konsequent umgesetzt wird, viele der Ängste der Menschen zum Thema Islamisierung, Überfremdung und Verlust unserer Kultur völlig automatisch.

Abisdemir:
Eine Integration in die deutsche Leidkultur? Unzumutbar! Ausgeschlossen!

Hardsfir:
(Räusper, hüstel).

Mörtel:
Wir fordern weiterhin eine konsequente Ausweisung, bzw. ein Wiedereinreiseverbot für Islamisten und alle anderen religiösen Fanatiker, welche unserem Land den Rücken gekehrt haben, um in „Heiligen Kriegen“ zu kämpfen.

Yahin, Näger, Abisdemir:
(im Chor) Mit dieser Forderung reißen Sie sich die scheindemokratische Maske von ihrer rechtsextremistischen Fratze.

Hardsfir:
(Schmunzel).

Mörtel:
Aber im Gegenteil: Wir fordern doch die Ermöglichung direkter Demokratie auf Bundesebene auf der Basis von Volksentscheiden. Wenn das nicht demokratisch ist, was dann?

Gauch:
Sachte sachte, Frau Mörtel. Volksentscheide – da könnte ja jeder kommen …

Näger:
Sagten sie VOLKsentscheide? Da haben wir es ja – rechtsradikal!

Döllmer:
Volkswagen wäre besser! Wenn der so die Autobahn runterbrettert – geil.

Näger:
Herr Gauch, der Döllmer hat „Autobahn“ gesagt.

Gauch:
Herr Näger hat recht. Herr Döllmer, wenn sie noch einmal „Autobahn“ sagen, fliegen Sie raus.

Döllmer:
Und wenn sie nochmal „Näger“ sagen, müssen sie auch raus.

Hardsfir:
Darf ich hier auch mal was sagen?

Gauch:
Aber gerne, wenn´s nichts Rechtsradikales ist.

Hardsfir:
Friede sei mit Euch!

Abisdemir:
Peace!

Hardsfir:
Wer sich selbst und andere kennt,
Wird auch hier erkennen:
Orient und Okzident
Sind nicht mehr zu trennen.

Gauch:
Wie meinen sie das?

Hardsfir:
Ich habe Ihnen, Friede sei mit Euch, diese schönen Verse aus Goethes west-östlichem Diwan vorgetragen, damit Sie, mit Mullahs Hilfe, gepriesen sei sein Name … usw. … Folgendes begreifen: Die, ohnehin wahlbesessenen, Abendländer dürfen wählen. Verstehen sie mich bitte richtig, sie haben die Wahl …

Döllmer:
Kommt noch was?

Hardsfir:
(Stirnrunzel) … vorbehaltlos zum Imam zu konvertieren, oder in die Hölle geschickt zu werden. Wer Christ oder Jude ist, darf am Leben bleiben, vorausgesetzt er beachtet die Gesetze der Scharia und zahlt Steuern an die Rechtgläubigen.

Döllmer:
Darf ich dann vier Frauen haben?

Hardsfier:
Nur, wenn Sie konvertieren.

Döllmer:
Und die dürfen dann draußen nur verschleiert rumlaufen, damit sie keiner anquatscht? Und ich darf sie verkloppen oder kostenneutral rausschmeißen, wenn sie zuhause nerven?

Hardsfier:
So ist es, mein Bruder.

Döllmer:
Und wie hoch wäre die „Ungläubigensteuer“, falls ich doch nicht konvertieren will?

Hardsfier:
Na, so um die 25 Prozent – Alles in Allem, inklusive Mehrwertsteuer.

Döllmer:
Was, so günstig? Geil!

Näger:
Ambulante Diebe, renitente Grossfamilien und habgierige Finanzbeamte?

Hardsfier:
Schariagemäss: Hand ab!

Mörtel:
Wir fordern mehr Mittel für die Innere Sicherheit unseres Landes. Dies umfasst einen sofortigen Stopp beim Stellenabbau der Polizei und die Ausstattung selbiger mit den erforderlichen und zeitgemäßen Mitteln, um den gewachsenen Anforderungen Herr zu werden.

Döllmer:
Brauchen wir doch dann gar nicht mehr.

Näger:
Heterophobe?

Hardsfier:
Baukran, wie im Iran. Die Iraner sind zwar Schiiten. Mit denen werden wir auch noch fertig! Aber was Vollzug betrifft, können wir von denen noch was lernen. Deutschland hat ja außerdem nicht genug Steine, aber jede Menge Baukräne.

Näger:
Autsch!

Abisdemir:
Schnaps?

Hardsfier:
Verboten!

Abisdemir:
Hanf?

Hardsfier:
Erlaubt! Aber kein Schweinefleisch!

Näger:
Man kann eben nicht Alles haben.

Abisdemir:
Claudia Roth, Alice Schwarzer, Manuela Schwesig und Margot Käßmann?

Hardsfier:
Vollverschleiert und verboten, im Wiederholungsfalle gesteinigt!

Döllmer, Abisdemir und Näger:
(Fassen sich an den Händen, tanzen im Kreis und singen) Wer sich selbst und andere kennt, Wird auch hier erkennen: Orient und Okzident Sind nicht mehr zu trennen.

Gauch und Yahin:
(Blicken betreten zu Boden).

Mörtel:
(Blickt wütend an die Decke) Hallo, daraus wird nichts. Wir sind schließlich auch noch da!

Näger:
Aber nicht mehr lange! Mit Rechtsradikalen werden wir leicht fertig. Ich sage nur: Kampagne der Qualitätsmedien und Aufstand der Anständigen. Wir schmieden ein breites Bündnis: Töpfern gegen Rechts, diverse Gewerkschaften, Anti-Tupho …

Gauch:
(Unterbricht) Anti-Tupho? Nicht Anti-Fa?

Näger:
… Antifa sowieso! Anti-Tupho ist die Vereinigung der „Anti-Tuntenphobiker“, apropos biker: Biker gegen Rechtsabbieger, ansonsten: Kirchen, GenderInnenverbände, Linksanwälte gegen Recht, bzw. rechts, SolüJoipreVer – schon gut, Herr Gauch, ich erklär´s: „Solidargemeinschaft lügender Journalisten in prekären Vertragsverhältnissen“, und, last not least: BumoInaB – Bundesverband morgenländischer Intensivtäter auf Bewährung. Da wollen wir doch mal sehen, ob wir Ihren ewiggestrigen HEDIEDA-Sumpf nicht im Handabhacken äh … Handumdrehen trockenlegen, beziehungsweise Ihnen nicht das Licht ausknipsen können.

Yahin:
Wir werden dort, wo wir die Regierungsmehrheit in Ländern und Gemeinden stellen, mit Sozialarbeiterbrigaden, Logistik und Plakaten dazustoßen und aus Staatsmitteln das Bündnis mit Zehrgeld und Winkelementen ausstatten, zu schweigen von der Einbringung unserer 40jährigen Erfahrung in der Organisation von Massenaufmärschen.

Hardsfier:
Freundschaft! Beziehungsweise: Friede sei mit Euch!

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scio nescio

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